Fördermöglichkeiten im Neubau

Damit sich der Schritt ins Eigenheim auch langfristig als lohnende Investition auszahlt, sind ein möglichst geringer Energieverbrauch und damit geringe Energiekosten eine gute Strategie - für Umwelt und Klima, für die eigene Haushaltskasse und den Wert einer Wohnimmobilie.

Dazu können Bauherren auf die bereitstehenden Förderprogramme zugreifen. Besonders lohnt sich der Bau eines staatlich geförderten Energieeffizienzhauses mit hohen Wärmedämmstandards und effizienter Heiztechnik. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet dazu bundesweit Fördermöglichkeiten, direkte Zuschüsse oder zinsgünstige Förderkredite mit Tilgungszuschüssen. Wer einmal investiert, sollte genau überlegen. Denn etwa eine hochwertige Gebäudedämmung, eine innovative Brennstoffzellenheizung, eine PV-Anlage mit Speicher oder die Ladestation fürs umweltfreundliche Elektrofahrzeug werden entweder mitgefördert oder separat mit Fördergeldern bedacht.

Ebenfalls im Förderfokus von Bund und Ländern steht die Bildung von Wohneigentum zur Absicherung im Alter. Und auch die regionalen Programme haben es in sich und können beispielsweise die Wahl des neuen Wohnortes beeinflussen. Städte und Gemeinden bieten mitunter Nachlässe beim Kauf von kommunalen Grundstücken oder für die Ansiedlung in einem neuen Bebauungsgebiet.

 

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG – Wohngebäude

Seit 1.7.2021 haben Bauherren die Wahl zwischen Zuschuss oder Förderkredit mit Tilgungszuschuss. Die Förderung staffelt sich nach den Effizienzhausstandards 55, 40 und 40 Plus. Je energieeffizienter der Neubau, desto höher Zuschuss oder Tilgungszuschuss.
Die Förderung steigt, wenn das geplante Effizienzhaus zusätzlich die Kriterien für eine Erneuerbare-Energien-Klasse erfüllt oder die Förderstufe zum Effizienz­haus 40 Plus erreicht.

 

Effizienzhaus 40 / 55
 

15 % - 20 % Förderung von maximal 120.000 € Kredit­betrag / förder­fähige Kosten

  • bis zu 18.000 € je Wohneinheit im Effizienzhaus 55
  • bis zu 24.000 € je Wohneinheit im Effizienzhaus 40
Je energieeffizienter der Neubau, desto höher Zuschuss oder Tilgungszuschuss

Neu! Effizienzhaus Erneuerbare Energien Klasse

17 % – 22,5 % Förderung von maximal 150.000 € Kredit­betrag / förder­fähige Kosten

  • 17 % bis zu 26.250 € je Wohneinheit im Effizienzhaus 55 EE-Klasse
  • 22,5 bis zu 33.750 € je Wohneinheit im Effizienzhaus 40 EE-Klasse
höhere Förderung für die Erneuerbare Energien-Klasse, wenn eine Erneuerbare-Energien-Heizung mindestens 55 % des Energiebedarfs des Effizienzhauses deckt

Effizienzhaus 40 Plus
 

25 % Förderung von maximal 150.000 € Kredit­betrag / förder­fähige Kosten

  • bis zu 37.500 € je Wohneinheit im Effizienzhaus 40 Plus
Maximale Förderung, wenn ein Effizienzhaus 40 erreicht und zusätzlich ein „Plus Paket“ realisiert wird, bestehend aus eigener Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien mit Stromspeicher sowie einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

 

 

 

 

50 % Zuschuss für die Baubegleitung eines Energieeffizienz-Experten

Die Baubegleitung eines Neubaus durch einen Energieeffizienz-Experten wird zusätzlich mit einem Zuschuss gefördert. Im Rahmen der Effizienzhausförderung kann ein Zuschuss von 50 % beantragt werden, bis zu 2.500 € für ein Ein-/Zweifamilien­haus.

Der Energieeffizienz-Experte spielt beim Bau eines Effizienzhauses eine wichtige Rolle. Von der Entwicklung und planerischen Umsetzung eines energetischen Gesamtkonzepts für den baulichen Wärmeschutz und die energetische Anlagentechnik über die Effizienzhausberechnung bis hin zur neutralen Beratung zur Entscheidungsfindung der Möglichkeiten zu Umsetzung und Förderung. Darüber hinaus ist der Energieeffizienz-Experte in der Detail- und Ausführungsplanung gefragt, wenn es um die Minimierung von Wärmebrücken, einem Luftdichtheitskonzept für die Gebäudehülle und der Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen geht.

 

 

Tholit ist für Sie da

Wir beraten Sie gern persönlich.


 

Oliver Krein

Im Börner 16
63571 Gelnhausen

Zimmer 5

support@tholit.de

 

zum Kontaktformular

06051-67948